Endlich, nach einer 40 Stunden Reise bin ich dann wohlbehalten mit dem ¨Todeszug¨ in meiner neuen Heimat auf Zeit, Puerto Quijarro an der brasilianischen Grenze, angekommen. Das ist echt ein tolles Fleckchen Erde hier. Unter Palmen zu leben, einen riesen Pool vor der Haustuer zu haben und Kokusnuesse von den Palmen zu holen, wenn man Hunger oder Durst hat - fast wie Urlaub!
Gestern, als ich angekommen bin war ich mit den anderen Freiwilligen Christoph und Lenard direkt in der Schule, wo wir wohl neben Englisch auch noch Franzoesisch unterrichten sollen. Ich weiss zwar nicht wieso, weil hier weit und breit keiner diese Sprache spricht, aber gut. Das wird meinen eingeschlafenen Franzoesischkenntnissen nicht schaden! Und dann versuche ich es ab naechster Woche noch einmal im Krankenhaus!
Da gestern Lenards letzter Abend hier war sind wir natuerlich direkt mit befreundeten Bolivianern nach Corumbá, der brasilianischen Grenzstadt, gefahren, wo das 8. Suedamerikafestival stattgefunden hat und die Kjarkas, die bolivianische VOlksband schlecht hin, aufgetreten sind. Das faengt ja gut an, kaum angekommen im Sueden, und schon gehts mit der Feierei los! Um neun uhr abends hatten wir noch 32 Grad. Das ist unglaublich heiss, man kann kaum einschlafen und die Muecken hier werden wohl zu unseren groessten Feinden!
Das war ein toller erster Abend und wir hatten viel Spass. Zum Schluss gings in einem brasilianischen Polizeiwagen wieder nach Hause. Nicht weil wir mit Drogen oder aehnlichem gedealt haben, sondern weil unser Mitkonzertgaenger bei der bolivianischen Polizei arbeitet und wohl auch beste Kontakte zu den brasilianischen Kollegen pflegt. Coole Sache, so haben wir uns das Taxi gespart;)
Ich freue mich auf die naechsten (letzten) Wochen hier im Tamengo-Resort von Puerto Quijarro und hoffe, dass wir keinen Hitzetoten beklagen werden muessen!
Heisse Gruesse ins waermer werdende Deutschland und in die Welt.
Salut et au-revoir,
Johnny
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